Die erste Golfreise nach Madeira 8.1. – 15.1.2017

Trotz des Eisregens am 7.1. abends im Raum Hannover/Hildesheim startete der Flieger am Sonntagmorgen pünktlich um 6 Uhr mit enteisten Tragflächen und unserer 5er-Golfgruppe nach Madeira (Landung 9:35 h Ortszeit). Der anschließende problemlose Transfer in unser Golfhotel dauerte eine halbe Stunde hoch in die Berge über Funchal und erzeugte gespannte Erwartung auf den Ausblick in das Tal und auf das Meer.

In den gemütlichen Zimmern mit geräumigen Bädern des 5-Sterne Hotels entspannten wir uns einen Augenblick, um dann einen Ausflug zu Fuß zum Clubhaus (ca. 20 min.) zu unternehmen. Die Clubhaus-Terrasse ist nach Südwesten ausgerichtet und bietet einen atemberaubenden Blick auf Funchal und den Atlantik!

 

Den Tag beschlossen wir bei Poncha, Sangria und leckerem Essen in Funchal, inmitten der letzten Weihnachtsfeierlichkeiten der Madeirianer. Ein kleiner Weihnachtsmarkt mit örtlichen Spezialitäten, folklorischer Musik, bunter Weihnachtsbeleuchtung und fröhlichem Tanz der Jugendlichen spiegelte die umgängliche Art der Bevölkerung wieder.

Am Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag spielten wir den in Waldbereichen liegenden Palheiro-Platz mit 18-Loch: Der Platz ist leichter geratet als unser Platz in Hildesheim. Allerdings liegen die Grüns entweder immer über dem Spieler oder unterhalb. Die Bahnen sind wellig, hängig und sehr trocken. Oft ist es besser, ein Eisen kürzer zu nehmen, da die Bälle sehr gut rollen oder springen!

Der Platz Santa de Serra hat 27-Loch, liegt ca. eine halbe Stunde Anfahrt noch höher in den Bergen. Er ist nicht durch Wald oder Bäume geschützt, so dass der Wind reichlich angreifen kann und es in der Regel 4-5 Grad kälter als auf dem Palheiro-Platz ist. Die Grüns waren rasant schnell und trieb uns manchen Schweiß auf die Stirn. Die sensationelle Aussicht auf den anspruchsvollen Bahnen entschädigte uns für den einen oder anderen verlorenen Ball. Im Clubhaus erwartete uns die geschützte Terrasse mit Blick auf die Golfbahnen, auf die westliche Inselgruppe im Atlantik und einem geschmackvollen madeirischen Bier.

An unseren spielfreien Tag erkundeten wir die Insel mit einem Mietwagen; mit einer Fahrt durch kurvenreiche Straßen mit alten und neuen Tunneln, blumenreiche Aussichten, freundliche Begegnungen mit den Bewohnern und Weinproben von madeirischen Erzeugnissen vertrieben wir uns die Zeit. Am 15.1. ging dann eine unterhaltsame und entspannte Golfreise nach Madeira mit der sicheren Ankunft in Hannover zu Ende.